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Die Frau vom Meer

Die Skulptur ‚Die Frau vom Meer’ entstand im Zuge eines Kulturprojekts, das der Kommune im Jahre 2001 den Titel ‚Kulturkommune 2001’ im ehemaligen Landkreis Nordjütland einbrachte. Der Name der Skulptur bezieht sich auf das gleichnamige Schauspiel von Henrik Ibsen, der es verfasste, nachdem er sich im Sommer 1887 in Sæby aufgehalten hatte. Die am Hafen stehende Skulptur ist abends erleuchtet.

Fruen fra Havet
Fruen fra Havet - 2 ansigter
"Fruen fra Havet" (Die Frau vom Meer) wurde von der norwegischen Künstlerin Marit Benthe Norheim als doppelseitige Galionsfigur aus hellem Beton geschaffen.

Etwa 880 Kinder aus Schulen und Kindergärten der Kommune haben mit kleinen ‚Schutzsymbolen’, die in die Figur eingegossen wurden, beigetragen.

Die Skulptur entstand im Zuge des Kulturprojekts Mellem Himmel og Hav, das der Kommune im Jahre 2001 den Titel ‚Kulturkommune 2001’ im ehemaligen Landkreis Nordjütland einbrachte.

Anfang und Ende

Bei der Skulptur handelt es sich um eine Janus-Figur, ein sagenhaftes Wesen mit zwei Gesichtern, das Anfang und Ende, Vergangenheit und Gegenwart, Aufbruch und Ankunft symbolisiert.

Die Figur hat eine nach außen gekehrte Seite, symbolisiert durch die geöffneten Augen, und eine nach innen gekehrte, betrachtende Seite. Sie kann also in die Welt und ins eigene Ich schauen.
 
Der Name der Skulptur bezieht sich auf das gleichnamige Schauspiel von Henrik Ibsen, der es verfasste, nachdem er sich im Sommer 1887 in Sæby aufgehalten hatte. Die wundersame Figur soll das Wesen der Romanfigur zum Ausdruck bringen, die sich als an Land gespülte Meerjungfrau sah, die sich zum Meer hingezogen fühlte, das wiederum die dunklen Kräfte um sie herum und in sich selbst symbolisiert.

Strandgut am Strand von Sæby

In einer Wandersage erscheint die Jungfrau Maria als eine Art ‚Frau vom Meer’. Der hiesigen Version zufolge wurde eine Altartafel mit dem Bild von Maria von einem in Seenot geratenen Schiff geworfen und an den Strand bei Sæby gespült, wo es von einem blinden Mann gefunden wurde.

In den Fresken der alten Klosterkirche des Karmeliterordens werden verschiedene Szenen aus dem Leben von Maria dargestellt. In der Darstellung des Jüngsten Gerichts präsentiert sie eine entblößte Brust, was Schutz und Barmherzigkeit symbolisieren soll. Unter ihrem Umhang ist genug Platz für Menschen, die bei ihr Zuflucht suchen. 
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Kinder als Mitgestalter


Etwa 880 Kinder und Jugendliche aus hiesigen Kindergärten und Schulen schufen im Frühjahr 2001 Schutzsymbole aus Ton, die in der Glasbläserei Sæby  in Sand gedrückt und die so entstandenen Formen mit Glas ausgegossen wurden.
Die vielen fantasievollen Figuren wurden mit in die Skulptur eingegossen. Einige befinden sich unter dem Umhang, andere dagegen auf dem Leib, sodass der Eindruck einer Meerjungfrau entsteht. Von fern wirkt es wie ein Mosaik, und erst wenn man näher kommt, sieht man, wie 880 Kinder sich ihre Schutzengel vorgestellt haben.


Ein markanter Standort

Die Skulptur steht im Hafen von Sæby, in direkter Linie von der Hafeneinfahrt zur Sæby Kirke

Von See kommend sieht man den offenen Ausdruck der Figur, von Land aus dagegen den nach innen gekehrten.

Über das Entstehen


Für die Formen der Figur wurde zunächst Styropor ausgehöhlt, dann kam eine Edelstahlmatte hinein und es wurde Beton aufgespritzt. Eine stabile Baustahlmatte verbindet die Figur mit ihrem Betonfundament. Abschließend hat die Künstlerin die Feinheiten herausgearbeitet und die Glas- und Keramikfiguren der Kinder eingearbeitet.

Die imposante Skulptur wird abends beleuchtet.
 

Donnerstag, April 15 2010

"Die Frau vom Meer"

Hierbei handelt es sich um eine 6,25 m hohe Galionsfigur aus hellem Beton mit eingearbeiteten Teilen aus Keramik und Glas.

Die Künstler

Marit Benthe Norheim aus Mygdal schuf die Skulptur, unterstützt von 880 Kindern.
Mit dem Kunstwerk wird auch Bezug auf die Mutter Gottes genommen, die für Sæby von großer symbolischer Bedeutung ist.

Sæby hieß im Spätmittelalter nämlich Mariested nach dem gleichnamigen Karmeliterkloster am Hafen. Es war der Jungfrau Maria geweiht, und hier gibt es auch eine Kirche mit dem Namen Skt. Mariæ Kirke.

Das Motiv ‚Maria mit dem Kinde’ hat im 16. Jh. Eingang ins Stadtwappen gefunden.
 

 

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